Bericht aus der Rheinischen Post

Wie im Wilden Westen
VON ANDREA AENGENHEISTER - zuletzt aktualisiert: 11.07.2011
Kamp-Lintfort (RP). Auf der Drovers-Ranch in Kamp-Lintfort kämpften am Samstag Cowboys und Cowgirls um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Speed-Rodeo. Fünf verschiedene Parcours mussten die Teilnehmer absolvieren.
Rasante Cowboys: "Speed-Rodeoreiter" zeigten am Samstag auf der Ranch an der Spanischen Straße ihr Können. Auch die vielen Fans kamen im Western-Look. Foto: Klaus DiekerBei dem Reitervolk mit großen Hüten, Fransenhosen und Cowboystiefeln, das am Samstag die Kamp-Lintforter Drovers-Ranch bevölkerte, hätte man leicht annehmen können, es handele es sich um Darsteller einer Neuverfilmung der berühmten Westernfilme "Zwölf Uhr mittags" oder "Spiel mir das Lied vom Tod".Nein, es waren so genannte "Speed-Rodeoreiter" und deren Fans, die auf der Ranch an der Spanischen Straße Einzug fanden. Wer jedoch bei "Speed-Rodeo" an risikoreiches Bullen- oder Wildpferdereiten mit halsbrecherischen Elementen denkt, wird enttäuscht. "Bei uns steht die Sicherheit von Pferd und Reiter an erster Stelle", sagt Patrick Kramp, einer der Gründer des Vereins "LRR Speed-Rodeo Association", und erklärt, dieser Sport bestehe aus fünf Disziplinen, die Pferd und Reiter auf Zeit absolvieren müssen.
Torsten Rausch, Besitzer der Drovers-Ranch, freute sich über das bunte Treiben auf seinem Hof. "Die Veranstaltung ist auch im nächsten Jahr wieder herzlich bei mir willkommen", so der Kamp-Lintforter.
Quelle: RP